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Kelch der Trauer (2000)

Format: Album Download Stream
(Youtunez / Manufaktur)
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Eloquenz

Was Du nicht siehst Was Du nicht spürst in Deinem Kopfe sich verirrt sich dort allein verirrt und mehren tut. Eloquenz - das Vermächtnis Eloquenz - die Zeit Eloquenz - die Stille Eloquenz - das ewige Sein Ein stummer Geist der irrt von Ort zu Ort nie findend seien Hort niemals findend seinen Hort nie findend seinen Hort. Was Du nicht siehst Was Du nicht spürst in Deinem Kopfe sich verirrt sich dort allein verirrt und mehren tut und bitterlich mehren tut Eloquenz - das Vermächtnis Eloquenz - die Zeit Eloquenz - die Stille Eloquenz - das ewige Sein

Kelch der Trauer

Und langsam wandle ich vergesse Dich vergesse alles langsam wandle ich vergesse Dich vergesse alles Sehe Dich so wie Du bist als Schatten meines Ichs der mir nun folgt Der Kelch der Trauer ich muss ihn trinken der Kelch der Trauer ich trinke einen Schluck Der Kelch der Trauer ich muss ihn trinken der Kelch der Trauer ich trinke einen Schluck Und langsam wandle ich vergesse Dich wandle hinab in das Reich der Finsternis Und langsam wandle ich vergesse Dich vergesse alles vergesse mich Es ist der Kelch der Trauer es ist der Kelch der Trauer süß schmeckt der Saft, der in ihm ruht geboren wird und sterben tut Es ist der Kelch der Trauer es ist der Kelch der Trauer es ist der Kelch der Trauer Und leise wandle ich hinab zu suchen Dich zu suchen Dein Wesen zu vergessen Dich zu vergessen das, was einmal war zu vergessen uns und unser Leben zu vergessen uns Zu trinken aus dem Kelch zu schmecken das süße Nass zu trinken aus dem Kelch der Trauer zu trinken aus dem Kelch der Trauer zu trinken aus dem Kelch der Trauer

Sich leidend sterbend selbst ergebend

Sich leidend sterbend selbst ergebend sich still und leis von hier bewegend sich dem geistigen Verfall ergebend auf das auch Asche wird zerfallen. Sich leidend sterbend selbst ergebend sich dem eigenen Verstand hingebend sich fürchtend vor sich selbst erlebend unwissend, was kommen mag Die Wahl ist schon getroffen notiert so rasch und schnell die Wahl ist schon entschieden und Freudigkeit der Bitterkeit weicht und Freudigkeit der Bitterkeit weicht sich leidend sterbend selbst ergebend Ich bin nicht von dieser Welt Position: eXplizit einsam dieser Zustand wird stärker alles andere immer schwächer alles andere nur schwächer Sich leidend sterbend selbst ergebend sich dem geistigen Verfall ergebend sich dem eigenen Verstand ergebend kapitulierend vor dem eigenen Geist Sich dem Verstand hingebend zu wissen, um das ws kommen wird zu denken an das, was ist zu denken an das, was sein wird zu trauern um die Zeit tiefer verlorener Zweisamkeit

Ich bin der Geist ...

Ich bin der Geist, der stets verneint der seine Tränen für sich weint der nur verneint, was ihm gezeigt Ich bin der Geist, der stets verneint der still in der Ecke steht und weint der trauert um das, was könnte sein Ich bin der Geist Ich bin das Licht Ich bin ich Ich bin alles und nichts Mein Geist wird stärker alles andere nur schwächer Ich bin ich Ich bin alles und nichts und nichts Ich bin der Geist, der stets verneint sein Leben wirft weit fort so weit - es ist egal, was wird dann sein ...

Traum vom Leben

Der Mond scheint dunkel auf mich herab mein Lebenslicht beginnt zu erlöschen träumte ich den Traum vom Leben dachte an die schönen Momente jener Zeit Träumte von Dir verliebte mich in den Traum und war eins mit Dir Die Welt ist so anders, wenn man traumt man vergisst all das Gute und all das Böse träumte ich den Traum vom Leben ...

Weltenflucht

Begehe Weltenflucht - begehe Weltenflucht begehe Weltenflucht - begehe Weltenflucht Und es steht geschrieben, das eine Zeit kommt in der die Menschen nicht wissen - was ist ein Gott? und es steht geschrieben, das jeder Mensch vergißt zu achten des anderen Leben - zu achten des anderen Ichs Es ist die Weltenflucht - begebe dich dort hin und entfliehe deinem Geist - verlasse diese Welt Verlasse Dein Sein - begehe Weltenflucht begehe Weltenflucht - begehe Weltenflucht begehe Weltenflucht - begehe Weltenflucht Die Welt verändert sich so rasch zu rasch für Dich und mich Und es steht geschrieben - das eine Zeit kommt in der die Menschen nicht wissen - was ist ein Gott? Es ist die Weltenflucht - begebe Dich dort hin und entfliehe Deinem Sein - begehe Weltenflucht begehe Weltenflucht

In ferner Zukunft

In ferner Zukunft erlischt mein Geist und mit ihm das, was menschlich war. Sein Schaffen, sein Wesen, seine Ideen, sein Geist... Unsterblich - nicht vergänglich ein Schatten seiner selbst und seines Ichs Unsterblich - immortal gefangen in einer Welt nur für sich Die Wahl ist längst getroffen. Der Geist ist bereit. Die Stunde ist gekommen. Es ist an der Zeit. Es ist an der Zeit. Unsterblich - nicht vergänglich ein Schatten seiner selbst und seines Ichs Unsterblich - immortal gefangen in einer Welt nur für sich


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Alle Gedichte wurden verfasst von Andreas J. Ohle
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