SONGTEXTE


Auf Ewig (2004)

Format: CD Album
(SX Distribution)

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Eröffnung

Ich begrüße Euch zu einer weiteren Zeit der Einsamkeit Kommt und folgt mir in mein Reich in das tiefe Tal der Einsamkeit doch hütet Euch vor den bösen Mächten, die sind in mir vor den bösen Mächten, die sind in mir

Demenz

Du bist verwirrt Dein Geist weiß nicht wer er ist und was er ist Du bist verwirrt Dein Geist ist gespalten in viele Teile Demenz Demenz Demenz Demenz Demenz Demenz Demenz Du bist verwirrt Dein Geist weiß nicht wer er ist und was er ist Du bist verwirrt Du bist verwirrt Dein Geist weiß nicht wer er ist und was er ist Du bist verwirrt Kleine Stücke Deines Körpers Nervenfasern Deines Gehirns sind zersetzt für immer zersetzt Du bist verwirrt Dein Körper weiß nicht wer er ist und was er ist Demenz Demenz Demenz Demenz dann ist der Geist zerstört

Explizit Einsam

Es steht geschrieben auf geheiligtem Grund dieses ist das Messer zu töten Deinen Geist zu töten Dein eigenes fremdes Wesen zu töten Deinen Geist Dein Tod mein Freund bleibt Dir nun allein eXplizit einsam wirst Du jetzt sein Dein Tod mein Freund bleibt Dir auf ewig eXplizit einsam wirst Du jetzt sein und an Deinem Grab wirft nur einer eine schwarze Rose eine Rose der Erinnerung an Dich und selbst die Kerzen, die Deiner zum Gedenken glühten vergehen nun in mattem Licht in mattem Licht Es steht geschrieben auf geheiligtem Grund dieses ist das Messer zu töten Deinen Geist zu töten Dein eigenes fremdes Wesen zu töten Deinen Geist eXplizit einsam dein Leben ist verwirkt eXplizit einsam die Zeit ist nun da eXplizit einsam Dein Leben ist nun vorbei eXplizit einsam zum Sterben bereit

Alles oder Nichts

Ich bin nicht wirklich bin doch kein Geist bin doch nur Schatten und bin allein Ich bin nicht wirklich bin doch kein Geist bin doch nur Schatten und bin allein Ich bin das Licht das fahle Gesicht das spiegelt sich in kaltem Licht Ich bin das Nichts das fahle Ich im kalten Licht erhellt es mich Ich bin nicht wirklich bin doch kein Geist bin doch nur Schatten und bin allein Ich bin nicht wirklich bin doch kein Geist bin doch nur Schatten und bin allein Ich bin das kalte Licht das leuchtet in Dein Gesicht das zieht die Spuren tief und läßt Gebilde schief Ich bin das schwarze Ich das schwimmt in tiefem Nichts und ist im Sternenlicht ein Bildnis des kalten Lichts Ich bin nichts Ich bin nicht wirklich bin doch kein Geist bin nur ein Schatten auf kaltem Eis Ich bin nicht wirklich bin doch kein Geist und sehe Dich nur ganz allein Ich bin nicht wirklich bin nur ein Licht das Kälte gibt und Wärme nimmt Ich bin nichts und bin doch alles Ich bin nichts und bin doch alles

Auf Ewig

Das Spiel der Mäuse auf meinem Grab mich immer wieder läßt erheitern und freudig sein Längst schon ich verwesend sind sie doch mein einzig Glück bringen mir ein wenig Frieden in mein kaltes Herz zurück Mein Leben war voll Trauer Mein Tod war nur kurz Vertane Momente voller Bitterkeit in tiefer Einsamkeit und stiller Dunkelheit für immer in stiller Dunkelheit und die Mäuse spielen weiter ihr leises Spiel fangen sich gar gegenseitig in ihren kleinen Welten und denken nur an sich nicht an das was kommen mag und denken nur an sich nicht an das was kommen mag auf ewig eines Tages sterbe ich erneut und werde wieder bei Euch sein meine kleinen Freunde ich habe Euch so lieb seid Ihr doch das einzige, was mir verblieb

Siechend

Siechend Dein Körper verfällt Siechend Deine Zellen sterben ab Siechend Dein Geist längst zerstört Siechend Dein Weg ist vorbei Dein Leben ist gelebt Dein Weg ist vorbei Du liegst hier nun allein Siechend Liegst Du da Siechend Dieses ist die Zeit Dein Geist ist befreit Dieses ist die Zeit Dein Geist ist unterwegs auf dem Weg ins Nichts ins tiefe Nichts Siechend Dein Geist ist befreit Siechend Es ist an der Zeit Du liegst allein in Deinem Grab und faulst vor Dich hin Würmer fressen sich durch Deine Glieder ohne jeden Sinn Siechend liegst Du da Siechend für immer da

Fieber

Es ist das Fieber in Dir das in Deinen Adern schläft leise vor sich hin vegetiert bis es kommt hervor Fieber Fieber Schon lange währt es in Dir kommt nur manchmal zum Vorschein tückisch und schnell Schon lange währt es in Dir schleicht sich vorsichtig an schlau und wissend Fieber Es ist das Fieber das in Deinen Adern schläft leise vor sich hin vegetiert bis es kommt hervor Dein Körper wird nun hinweg gerafft Dein Kreislauf setzt aus Dein Körper wird nun hinweg gerafft Dein Puls versagt Alles schwarz Alles schwarz Alles schwarz

1+1=2?

Phase 2 Eins plus eins macht zwei eins plus eins macht zwei eins plus eins macht zwei Zwei minus eins macht eins zwei minus eins macht eins zwei minus eins macht eins Eins minus eins macht null eins minus eins macht null eins minus eins macht null


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Alle Gedichte wurden verfasst von Andreas J. Ohle
(1992-2013). Eine Verwendung der Texte ausserhalb
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