SONGTEXTE


Reflexion:Unendlich (2008)

Format: Album CD Download Stream
(Youtunez / Manufaktur)

Beschreibung Songtexte Rezensionen Audio


Unschein

Nebelschwaden ziehen entlang umschleichen meine Beine schließen meinen Körper ein ganz und gar ein ein kalter Hauch umschleicht meinen Körper ich tauche tiefer in das Nichts der Hauch dringt in mich raubt mir den Atem ich sehe nichts und niemand ein Gefühl der Berührung an meinem Körper ich drehe mich da ist nichts was ist es das mich berührt was ist es das meine Hand jetzt hält die Nebenschwaden ziehen weiter verlassen mich verflüchtigen sich so schnell die Berührung ist verschwunden selbst das Gefühl ist hinfort ich fühle nicht mehr deine Nähe im Nichts - ich bin im Nichts im bin hier - hört mich jemand in meinem Nichts ich bin im Nichts - ich bin hier hört mich denn niemand in meinem Nichts ich folge der Spur des Nebels er zieht mich magisch an ich spüre ihn - ich will dort hin unschein gib mir die Kraft und die Herrlichkeit deiner Ewigkeit gib mir alles und nichts

Wesen des Gedankens

ich denke also bin ich ich bin also denke ich dunkle Gedanken ich spüre dich fühle dich fasse Dich an begreife Dich die Gedanken in mir verblassen mit der Zeit die Gedanken in mir verlassen mein ich verlassen mein ich ich denke also bin ich ich bin also denke ich

Erosion

von modrigem Geruch erfüllt zersetzt sich Dein Körper Du faulst langsam vor Dich hin und begreifst dein Körper verfällt dein Körper verfällt dein Köper verfällt dein Köper verfällt Erosion Maden zerstören Deinen Körper bizarr und schön zugleich fressen Dich auf ganz langsam auf fressen Dich auf der modrige Geruch verläßt Dich und verschwindet zurück bleibt dein Körper ganz zersetzt - zersetzt Erosion nichts ist vorhanden als die Erinnerung an dich eine Erinnerung die verblaßt die bald verblaßt

Totengesang

hört den Gesang der Toten sie flüstern leise Worte hört den Gesang der Toten sie flüstern das was ist geheim der Gesang ist unerträglich schmerzt in meinem Kopf schmerzt in meinem Kopf die Stimmen sie rufen die Stimmen sie schreien sie rufen und sie schreien sie rufen und sie schreien flackernde Seele am Abgrund was ist Dein Weg flackernde Seele des Nichts was ist Dein Weg Stimmen - Stimmen Stimmen - Stimmen hört den Gesang der Toten sie flüstern leise Worte hört den Gesang der Toten sie flüstern das was ist geheim

Wandel im Geiste

Gedanken verblassen Erinnerungen werden schwach Momente der Liebe vergessen in dieser Nacht in dieser Nacht ich spüre deine Haut deinen kalten Körper deine blassen Lippen längst geküßt und doch verwest unsere Liebe ist vergessen wie wir es sind verschollen im Strom der Zeit verloren zu zweit es ist ein Wandel im Geiste der mich erschreckt ich denke nicht mehr an unsere Liebe ich denke nicht mehr an unser Glück gestorben sind wir beide schon lange Zeit nur noch Asche von uns in den Ruinen verbleibt diese Asche hier liegt auf ewige Zeit als Zeichen von uns und unserer Zweisamkeit

Wider den Corpus

mein Augenlicht zerbricht in 1000 Stücke - prismenartig nehme ich euch noch wahr zersplittert sind die Gesichter die Bilder sind fremd Fratzen und Masken zerteilt in krasse Formen bar jeden Verstandes Fratzen und Masken die lachen und dennoch stumm sind wider den Corpus wider den Geist kämpfe für dein Leben kämpfe für dein Sein mein Augenlicht es erlischt beginnt langsam zu zerfallen zersetzt sich mehr und mehr immer mehr und mehr wider den Corpus wider den Geist kämpfe jetzt und sei bereit dein Körper ist dein dein Körper ist dir dein Köper für dich beginne jetzt und heile den Schmerz

Exodus

ein Sturm bricht los und reißt mich fort reissende Winde ziehen an mir die See ist rauh und unbeugsam verlang nach mir nach meinem Fleisch ich ziehe die Segel höher drehe das Steuer herum fahre `gen Horizont immer schneller plötzlich ist es still kein Laut ist zu hören die Wolken weichen und Land in Sicht ich eile dorthin schnell an das rettende Ufer es verflüchtigt sich das Bild der Himmel wird schwarz grau in grau die Sicht genommen Finsternis in mir der Sturm geht weiter und reißt mich fort zerrt an mir an meinem Fleisch die See ist unruhig und verlangt ein Opfer ich bin müde und so schwach

Lichter der Stadt

siehst Du die Lichter siehst Du die Lichter der Stadt schau genau sieh hin siehst Du ihr flackern im Mondenschein nur mit Dir allein fern der Lichter fern der Welt ganz allein in unserer Welt die Lichter der Stadt sie rücken näher blenden uns und unsere Zweisamkeit siehst Du die Lichter der Stadt siehst Du die Lichter der Stadt kannst Du sie sehen die Lichter der Stadt

Wunsch

wenn der Mensch sich über die Natur erhebt das irdische Leben verläßt dann ja dann ist es soweit alle Wünsche und Träume sind geträumt alle Gedanken sind auf dem Weg ins Nichts das All ist groß und Du bist klein Mensch Dein Leben ist hier Mensch verbleibe noch bleibe eine Weile noch eine kleine Weile es ist mein Wunsch wenn der Mensch sich über die Natur erhebt das irdische Leben verläßt dann ja dann ist es soweit dann es ist soweit bleibe eine Weile noch eine kleine Weile es ist mein Wunsch


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Alle Gedichte wurden verfasst von Andreas J. Ohle
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