SONGTEXTE


Totentanz (2009)

Format: Album Download Stream
(Youtunez / Manufaktur)

Beschreibung Songtexte Audio


Unschein

Nebelschwaden ziehen entlang umschleichen meine Beine schließen meinen Körper ein ganz und gar ein ein kalter Hauch umschleicht meinen Körper ich tauche tiefer in das Nichts der Hauch dringt in mich raubt mir den Atem ich sehe nichts und niemand ein Gefühl der Berührung an meinem Körper ich drehe mich da ist nichts was ist es das mich berührt was ist es das meine Hand jetzt hält die Nebenschwaden ziehen weiter verlassen mich verflüchtigen sich so schnell die Berührung ist verschwunden selbst das Gefühl ist hinfort ich fühle nicht mehr deine Nähe im Nichts - ich bin im Nichts im bin hier - hört mich jemand in meinem Nichts ich bin im Nichts - ich bin hier hört mich denn niemand in meinem Nichts ich folge der Spur des Nebels er zieht mich magisch an ich spüre ihn - ich will dort hin unschein gib mir die Kraft und die Herrlichkeit deiner Ewigkeit gib mir alles und nichts

Auf Ewig

Das Spiel der Mäuse auf meinem Grab mich immer wieder läßt erheitern und freudig sein Längst schon ich verwesend sind sie doch mein einzig Glück bringen mir ein wenig Frieden in mein kaltes Herz zurück Mein Leben war voll Trauer Mein Tod war nur kurz Vertane Momente voller Bitterkeit in tiefer Einsamkeit und stiller Dunkelheit für immer in stiller Dunkelheit und die Mäuse spielen weiter ihr leises Spiel fangen sich gar gegenseitig in ihren kleinen Welten und denken nur an sich nicht an das was kommen mag und denken nur an sich nicht an das was kommen mag auf ewig eines Tages sterbe ich erneut und werde wieder bei Euch sein meine kleinen Freunde ich habe Euch so lieb seid Ihr doch das einzige, was mir verblieb

Siechend

Siechend Dein Körper verfällt Siechend Deine Zellen sterben ab Siechend Dein Geist längst zerstört Siechend Dein Weg ist vorbei Dein Leben ist gelebt Dein Weg ist vorbei Du liegst hier nun allein Siechend Liegst Du da Siechend Dieses ist die Zeit Dein Geist ist befreit Dieses ist die Zeit Dein Geist ist unterwegs auf dem Weg ins Nichts ins tiefe Nichts Siechend Dein Geist ist befreit Siechend Es ist an der Zeit Du liegst allein in Deinem Grab und faulst vor Dich hin Würmer fressen sich durch Deine Glieder ohne jeden Sinn Siechend liegst Du da Siechend für immer da

Sich leidend sterbend selbst ergebend

Sich leidend sterbend selbst ergebend sich still und leis von hier bewegend sich dem geistigen Verfall ergebend auf das auch Asche wird zerfallen. Sich leidend sterbend selbst ergebend sich dem eigenen Verstand hingebend sich fürchtend vor sich selbst erlebend unwissend, was kommen mag Die Wahl ist schon getroffen notiert so rasch und schnell die Wahl ist schon entschieden und Freudigkeit der Bitterkeit weicht und Freudigkeit der Bitterkeit weicht sich leidend sterbend selbst ergebend Ich bin nicht von dieser Welt Position: eXplizit einsam dieser Zustand wird stärker alles andere immer schwächer alles andere nur schwächer Sich leidend sterbend selbst ergebend sich dem geistigen Verfall ergebend sich dem eigenen Verstand ergebend kapitulierend vor dem eigenen Geist Sich dem Verstand hingebend zu wissen, um das ws kommen wird zu denken an das, was ist zu denken an das, was sein wird zu trauern um die Zeit tiefer verlorener Zweisamkeit

Weltenflucht

begehe Weltenflucht - begehe Weltenflucht begehe Weltenflucht - begehe Weltenflucht und es steht geschrieben, das eine Zeit kommt in der die Menschen nicht wissen - was ist ein Gott? und es steht geschrieben, das jeder Mensch vergißt zu achten des anderen Leben - zu achten des anderen Ichs es ist die Weltenflucht - begebe dich dort hin und entfliehe deinem Geist - verlasse diese Welt verlasse Dein Sein - begehe Weltenflucht begehe Weltenflucht - begehe Weltenflucht begehe Weltenflucht - begehe Weltenflucht die Welt verändert sich so rasch zu rasch für Dich und mich und es steht geschrieben - das eine Zeit kommt in der die Menschen nicht wissen - was ist ein Gott? es ist die Weltenflucht - begebe Dich dort hin und entfliehe Deinem Sein - begehe Weltenflucht begehe Weltenflucht

Medusa

sah Ich Dich nach langer Zeit. war zu sterben bereit war zu sterben bereit. Wünsche vergehen - erfüllen sich nie - bleiben unausgesprochen. Man vergißt so rasch. sah ich Dich nach langer Zeit war zu sterben bereit war zu sterben bereit. Sah ich Dich ganz in schwarz. War zu sterben bereit. War zu sterben bereit. Man vergißt so rasch. Ich vergaß so rasch den Rausch mit dir. Mit Deinem Körper, den ich vermißt. Ich vergaß so rasch den Rausch mit Dir. Den ich nie erleben werdt und nie sehen werdt.

Das Elixier

und das, was kommen mag wird sicher und gütig sein. Und das, was kommen mag in Dir und mir sich sicher fühlt. Das Elixier. wandelnd mit der Zeit scheinbar schleichend durch den Raum scheinbar schleichend durch den Raum. Das Elixier gibt so viel Hoffung und bringt doch nur Kälte und bringt doch nur Kälte ewige Kälte. Und das, was kommen mag wird sicher und gütig sein. Und das, was kommen mag in Dir und mir sich sicher fühlt in Dir und mir.


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Alle Gedichte wurden verfasst von Andreas J. Ohle
(1992-2013). Eine Verwendung der Texte ausserhalb
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