TEXTE



Das Elixier (1999)

Format: Online Album
(Online Edition)

Beschreibung Songtexte Rezensionen Audio


Am Grab

So lausche denn den stillen Worten die auszusprechen fällt so schwer. In tiefer Trauer, Dein Leben ward gewesen. Du bist nicht mehr von hier. Gegangen bist du nun von dieser Welt zu erleben das, was uns allen widerfährt und wir nicht wissen, was es ist und wir uns fürchten vor jenem Sein. Am Grab mein Freund ich sehe Dich. Ich spüre Deine Berührung. Spüre Dein Leben, das einmal war. Sehe Deinen Tod vor meinen fahlen Augen. Sehe Deinen Tod. Du bist es nur Schatten keine Materie nur Geist! Stumm und schweigend stumm und schweigend So wandere denn mein Freund von diesem Ort der Traurigkeit. Dein Weg ist weit und mühsam und lang. Gegangen bist Du nun von dieser Welt zu erleben das, was uns allen widerfährt und wir nicht wissen, was es ist und wir uns fürchten vor jenem Sein. Am Grab mein Freund ich sehe Dich zum letzten Mal ich spüre Dich sehe Deinen Tod vor meinen fahlen Augen. Du bist es nur Schatten keine Materie nur Geist! Am Grab mein Freund ich sehe Dich ich spüre Deine Berührung spüre Dein Leben, das einmal war, sehe Deinen Tod vor meinen fahlen Augen sehe Deinen Tod!

Medusa

Sah Ich Dich nach langer Zeit. War zu sterben bereit War zu sterben bereit. Wünsche vergehen - erfüllen sich nie - bleiben unausgesprochen. Man vergißt so rasch. Sah ich Dich nach langer Zeit War zu sterben bereit War zu sterben bereit. Sah ich Dich ganz in schwarz. War zu sterben bereit. War zu sterben bereit. Man vergißt so rasch. Ich vergaß so rasch den Rausch mit dir. Mit Deinem Körper, den ich vermißt. Ich vergaß so rasch den Rausch mit Dir. Den ich nie erleben werdt und nie sehen werdt.

Doch es kam anders

Wie der Fisch schwimmt im Meer so das Tier lebt auf Erden so die Vögel fliegen durch die Luft bis jetzt! Doch es kam anders. Die Menschen wollten es so. Die Menschen verlangten danach. Doch es kam anders. Die Menschen wollten es so. Sie hatten den Wunsch. Kreuzten den Vogel mit dem Fisch und das Tier mit dem Menschen. Schufen gar seltsame Wesen waren Gott. Verseuchten Himmel und Erde auf das jedes Tier verstarb. Schufen sich Kuppeln zum Überleben waren Gott gleich. Wie der Fisch schwimmt im Meer so das Tier lebt auf Erden so die Vögel fliegen durch die Luft so die Natur möchte leben. So Mensch und Tier möchten eine Einheit sein und alle in Frieden leben. Doch es kam anders. Doch es kam anders.

Das Elixier

Und das, was kommen mag wird sicher und gütig sein. Und das, was kommen mag in Dir und mir sich sicher fühlt. Das Elixier. Wandelnd mit der Zeit scheinbar schleichend durch den Raum scheinbar schleichend durch den Raum. Das Elixier gibt so viel Hoffung und bringt doch nur Kälte und bringt doch nur Kälte ewige Kälte. Und das, was kommen mag wird sicher und gütig sein. Und das, was kommen mag in Dir und mir sich sicher fühlt in Dir und mir.

Wirklich Sein?

Bin ich denn wirklich oder bin ich nur ein Geist? Ich kann es nicht ermessen! Ich weiß es nicht! Die anderen werden sagen ich lebe doch! Dies ist es, was ich mich frage: Lebe ich noch? Bin ich kein Geist? Und die Frage ist tief in mir und kommt nur selten zum Vorschein. Doch dann erkenne ich das wahre Wesen, welches in ihr steckt. Die mich fragen, das bin ich selbst. In einem Zwiegespräch, das ewig dauert. Ich bin es selbst, der mit sich spricht, mit sich lacht und weint und mit sich lacht und weint. Bin ich denn wirklich oder bin ich nur ein Geist? Ich kann es nicht ermessen! Ich weiß es nicht! Die anderen werden sagen ich lebe doch! dies ist es, was ich mich frage: Lebe ich noch? Bin ich kein Geist?


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Alle Gedichte wurden verfasst von Andreas J. Ohle
(1992-2013). Eine Verwendung der Texte ausserhalb
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