SONGTEXTE



Geisterwelt (2013)

Format: Album Download Stream
(Youtunez / Manufaktur)

Beschreibung Songtexte Audio


Ein Engel stirbt

Was wollen uns die Engel sagen wenn sie ihre Worte flüstern? Unhörbar steht der Gedanke im Raum Unhörbar und unausgesprochen unausweichlich Schon lange haben die Engel aufgehört zu weinen ihre Tränen sind verflossen im Strom der Zeit im Strom der Zeit Es ist Trauer, die den Engel treibt hadernd mit sich selbst erkennt er nicht mehr Gut und Böse Gut und Böse Es ist kalt Der Engel fühlt seine Flügel gebrochen zerfetzt und ausgerissen Was wollen uns die Engel sagen wenn sie ihre Worte flüstern vor Trauer sind sie verstummt vor Trauer schweigen sie still

Das kalte Herz

Der Wanderer geht seine Wege bei Tag und Nacht ständig auf der Suche nach dem was Glück verschafft ständig suchend und voller Schmerz und doch nur findend das kalte Herz Leben ohne Gefühl Leben nur mit Kälte Leben nur mit Hass Leben ohne Leben Leben ohne Gefühl Leben nur mit Kälte Leben nur mit Hass Leben ohne Leben Der Blick ist stumpf die Augen geschlossen die Tränen getrocknet und nie geweint und nie geweint Der Wanderer geht weiter auf seinem Weg sucht weiter nach seinem Glück immer weiter nach seinem Glück

Das nie vergeht

Ich sehe dich und deine Schönheit die nicht vergänglich ist und hell mir scheint deine Schönheit unwiderstehlich mich lässt vergessen jene Nacht Und spürte ich dein Blut in meinen Adern und fühlte deine Wärme in mir und sah dein Leben schnell entweichen von dir zu mir Ich sehe Dich und Dein Bildnis, dass nun die Ruhe fand, welche es sich wünscht Unsterblich sind wir beide auf das die Zeit nie enden wird Unsterblich vereint im Geiste im Sein im Denken im Fleisch Und spürst auch Du mein Blut wie es sich sehnt nach Deinem Fleisch Geh und wandere sorge Dich nicht verlasse meine Körper mein Ich

Sei ein Vogel

Sei wie ein Vogel der durch die Lüfte schwebt seine Fügel schnell schlägt und empor schwebt Sei ein Vogel der weiter steigt immer höher fliegt bis an der Rand der Ewigkeit Lieber Vogel fliege weiter schneller und höher immer weiter Hier oben ist die Welt so anders und wunderschön ein Blick von hier durch die Wolken läßt Dich frei sein und vergessen vergessen vergessen vergessen Die Menschen dort unten sind nicht deine Freunde die Menschen dort unten sind deine Feinde Wo Du landest ist Gefahr Gefahr Gefahr Fliege weiter kleiner Vogel schwebe in die Luft vergesse die Menschen vergesse die Welt Sei ein Vogel sei nun frei schwebe davon in die Ewigkeit

Feuer der Nacht

Wenn es Nacht wird auf den Straßen das Leben erlischt dann ist deine Zeit Feuer Du scheinst und brennst klar doch bist nicht sichtbar nicht fühlbar nicht spürbar nur ein Gedanke Du bist heiss und doch so kalt dich zu fangen fällt schwer zu schwer Manche spüren dich doch sie haben dich gesheen verstehen dein Wesen gefährlich und krank Feuer Feuer es brennt in mir in mir Feuer unstillbar zerrt es mich auf mich auf Hütet Euch vor dem Feuer es zerstört

Die Flucht

Flüchte dich in deine Welt schau nicht nach vorn schau nicht zurück laufe schneller immer schneller bis dein Atem versagt schau nicht zurück Andere verfolgen Dich sind auf der Jagd wollen Dich erlegen Tag für Tag Jagen dich leise jagen dich schnell fassen dich niemals laufe nur schnell Schau nicht nach vorne schau nicht zurück laufe weiter renne schnell Deinen Puls hörst Du jetzt schlagen

Tausend Stimmen

Tausend Stimmen in mir tausend Stimmen tausend Stimmen in mir tausend Stimmen In meinem Kopf sind tausend Stimmen tausend Gedanken, die sind in mir ich bin der einzige, der unter den Stimmen jeden Tag leidet und stirbt Im Bann der Lethargie bin ich gefangen kein Ausweg kein Ziel kein Ende Alles in mir was war ist anders anders als sonst und fremd Tausend Stimmen in mir tausend Stimmen In meinem Kopf sind tausend Stimmen die reden viel zu viel Tausend stimmen im Kopf tausend Worte in mir tausend Gedanken zu sterben ich will fort von hier In mir ist nur Sterben in mir ist nur Leid ich hasse alle Stimmen ich hasse meinen Geist Tausend Stimmen in mir tausend Stimmen tausend Stimmen in mir tausend stimmen Tausend Stimmen in mir tausend Stimmen tausend Stimmen in mir tausend stimmen

Doch es kam anders

Wie der Fisch schwimmt im Meer im Meer Wie der Fisch schwimmt im Meer so das Tier lebt auf Erden so die Vögel fliegen durch die Luft bis jetzt! Doch es kam anders. Die Menschen wollten es so. Die Menschen verlangten danach. Doch es kam anders. Die Menschen wollten es so. Sie hatten den Wunsch. Wie der Fisch schwimmt im Meer im Meer Kreuzten den Vogel mit dem Fisch und das Tier mit dem Menschen. Schufen gar seltsame Wesen waren Gott. Verseuchten Himmel und Erde auf das jedes Tier verstarb. Schufen sich Kuppeln zum Überleben waren Gott gleich. Wie der Fisch schwimmt im Meer im Meer Wie der Fisch schwimmt im Meer so das Tier lebt auf Erden so die Vögel fliegen durch die Luft so die Natur möchte leben. So Mensch und Tier möchten eine Einheit sein und alle in Frieden leben. Doch es kam anders. Doch es kam anders.

Der letzte Gang

Der letzte Gang ich muss ihn gehen der letzte Gang Schritt um Schritt Fuß um Fuß Schritt um Schritt und Fuß um Fuß Der letzte Gang ich muss ihn gehen der letzte Gang durchschreite meine Vergangenheit durchschreite mein Ich Der letzte Gang ich muss ihn gehen denke an mich denke an mein Leben Der letzte Gang ich muss ihn gehen der letzte Gang denke an mich denke an meinen Tod Der letzte Gang mein Leben ist verwirkt der letzte Gang traurig blicke ich zu dir sehe seine Tränen spüre dich Der letzte Gang ich muss nun gehen der letzte Gang verlasse dich verlasse mich Der letzte Gang das Licht ist klar das Licht ist hell erscheint mir wie ein Wunder läßt mich vergessen mein Ich Das Licht ist klar und hell so hell und klar mein Leben ist neu wunderbar Erinnerung verlöschend Dich vergessend so klar so hell so klar so hell


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Alle Gedichte wurden verfasst von Andreas J. Ohle
(1992-2013). Eine Verwendung der Texte ausserhalb
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