SONGTEXTE



Im Bann der Lethargie (2014)

Format: Album Download Stream
(Youtunez/Manufaktur)

Beschreibung Songtexte Download


Wesen des Gedankens

ich denke also bin ich ich bin also denke ich dunkle Gedanken ich spüre dich fühle dich fasse Dich an begreife Dich die Gedanken in mir verblassen mit der Zeit die Gedanken in mir verlassen mein ich verlassen mein ich ich denke also bin ich ich bin also denke ich

Totengesang

hört den Gesang der Toten sie flüstern leise Worte hört den Gesang der Toten sie flüstern das was ist geheim der Gesang ist unerträglich schmerzt in meinem Kopf schmerzt in meinem Kopf die Stimmen sie rufen die Stimmen sie schreien sie rufen und sie schreien sie rufen und sie schreien flackernde Seele am Abgrund was ist Dein Weg flackernde Seele des Nichts was ist Dein Weg Stimmen - Stimmen Stimmen - Stimmen hört den Gesang der Toten sie flüstern leise Worte hört den Gesang der Toten sie flüstern das was ist geheim

Exodus

ein Sturm bricht los und reißt mich fort reissende Winde ziehen an mir die See ist rauh und unbeugsam verlang nach mir nach meinem Fleisch ich ziehe die Segel höher drehe das Steuer herum fahre `gen Horizont immer schneller plötzlich ist es still kein Laut ist zu hören die Wolken weichen und Land in Sicht ich eile dorthin schnell an das rettende Ufer es verflüchtigt sich das Bild der Himmel wird schwarz grau in grau die Sicht genommen Finsternis in mir der Sturm geht weiter und reißt mich fort zerrt an mir an meinem Fleisch die See ist unruhig und verlangt ein Opfer ich bin müde und so schwach

Tausend Stimmen

Tausend Stimmen in mir tausend Stimmen tausend Stimmen in mir tausend Stimmen In meinem Kopf sind tausend Stimmen tausend Gedanken, die sind in mir ich bin der einzige, der unter den Stimmen jeden Tag leidet und stirbt Im Bann der Lethargie bin ich gefangen kein Ausweg kein Ziel kein Ende Alles in mir was war ist anders anders als sonst und fremd Tausend Stimmen in mir tausend Stimmen In meinem Kopf sind tausend Stimmen die reden viel zu viel Tausend stimmen im Kopf tausend Worte in mir tausend Gedanken zu sterben ich will fort von hier In mir ist nur Sterben in mir ist nur Leid ich hasse alle Stimmen ich hasse meinen Geist Tausend Stimmen in mir tausend Stimmen tausend Stimmen in mir tausend stimmen Tausend Stimmen in mir tausend Stimmen tausend Stimmen in mir tausend stimmen

Das kalte Herz

Der Wanderer geht seine Wege bei Tag und Nacht ständig auf der Suche nach dem was Glück verschafft ständig suchend und voller Schmerz und doch nur findend das kalte Herz Leben ohne Gefühl Leben nur mit Kälte Leben nur mit Hass Leben ohne Leben Leben ohne Gefühl Leben nur mit Kälte Leben nur mit Hass Leben ohne Leben Der Blick ist stumpf die Augen geschlossen die Tränen getrocknet und nie geweint und nie geweint Der Wanderer geht weiter auf seinem Weg sucht weiter nach seinem Glück immer weiter nach seinem Glück

Die Flucht

Flüchte dich in deine Welt schau nicht nach vorn schau nicht zurück laufe schneller immer schneller bis dein Atem versagt schau nicht zurück Andere verfolgen Dich sind auf der Jagd wollen Dich erlegen Tag für Tag Jagen dich leise jagen dich schnell fassen dich niemals laufe nur schnell Schau nicht nach vorne schau nicht zurück laufe weiter renne schnell Deinen Puls hörst Du jetzt schlagen

Wandel im Geiste

Gedanken verblassen Erinnerungen werden schwach Momente der Liebe vergessen in dieser Nacht in dieser Nacht ich spüre deine Haut deinen kalten Körper deine blassen Lippen längst geküßt und doch verwest unsere Liebe ist vergessen wie wir es sind verschollen im Strom der Zeit verloren zu zweit es ist ein Wandel im Geiste der mich erschreckt ich denke nicht mehr an unsere Liebe ich denke nicht mehr an unser Glück gestorben sind wir beide schon lange Zeit nur noch Asche von uns in den Ruinen verbleibt diese Asche hier liegt auf ewige Zeit als Zeichen von uns und unserer Zweisamkeit

Lichter der Stadt

siehst Du die Lichter siehst Du die Lichter der Stadt schau genau sieh hin siehst Du ihr flackern im Mondenschein nur mit Dir allein fern der Lichter fern der Welt ganz allein in unserer Welt die Lichter der Stadt sie rücken näher blenden uns und unsere Zweisamkeit siehst Du die Lichter der Stadt siehst Du die Lichter der Stadt kannst Du sie sehen die Lichter der Stadt

Unschein

Nebelschwaden ziehen entlang umschleichen meine Beine schließen meinen Körper ein ganz und gar ein ein kalter Hauch umschleicht meinen Körper ich tauche tiefer in das Nichts der Hauch dringt in mich raubt mir den Atem ich sehe nichts und niemand ein Gefühl der Berührung an meinem Körper ich drehe mich da ist nichts was ist es das mich berührt was ist es das meine Hand jetzt hält die Nebenschwaden ziehen weiter verlassen mich verflüchtigen sich so schnell die Berührung ist verschwunden selbst das Gefühl ist hinfort ich fühle nicht mehr deine Nähe im Nichts - ich bin im Nichts im bin hier - hört mich jemand in meinem Nichts ich bin im Nichts - ich bin hier hört mich denn niemand in meinem Nichts ich folge der Spur des Nebels er zieht mich magisch an ich spüre ihn - ich will dort hin unschein gib mir die Kraft und die Herrlichkeit deiner Ewigkeit gib mir alles und nichts

Zellkörper (auf dem Weg)

Phase 3 ich auf dem Weg ins Nirgendwo ich auf dem Weg ich Dich suchend ich auf dem Weg ins Nirgendwo Ich auf dem Weg Ich ins Nirgendwo Ich auf dem Weg Ich ins Nirgendwo Phase 3 Mein Geist Mein Geist ist gespalten Mein Geist Mein Geist ist gespalten Gehirnströme in mir sich mehren mehrend denkend mehrend denkend mehrend denkend ...


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Alle Gedichte wurden verfasst von Andreas J. Ohle
(1992-2013). Eine Verwendung der Texte ausserhalb
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