SONGTEXTE



Greatest Hits (2014)

Format: Album Download Stream
(Youtunez/Manufaktur)

Beschreibung Songtexte Download


Am Grab

So lausche denn den stillen Worten die auszusprechen fällt so schwer. In tiefer Trauer, Dein Leben ward gewesen. Du bist nicht mehr von hier. Gegangen bist du nun von dieser Welt zu erleben das, was uns allen widerfährt und wir nicht wissen, was es ist und wir uns fürchten vor jenem Sein. Am Grab mein Freund ich sehe Dich. Ich spüre Deine Berührung. Spüre Dein Leben, das einmal war. Sehe Deinen Tod vor meinen fahlen Augen. Sehe Deinen Tod. Du bist es nur Schatten keine Materie nur Geist! Stumm und schweigend stumm und schweigend So wandere denn mein Freund von diesem Ort der Traurigkeit. Dein Weg ist weit und mühsam und lang. Gegangen bist Du nun von dieser Welt zu erleben das, was uns allen widerfährt und wir nicht wissen, was es ist und wir uns fürchten vor jenem Sein. Am Grab mein Freund ich sehe Dich zum letzten Mal ich spüre Dich sehe Deinen Tod vor meinen fahlen Augen. Du bist es nur Schatten keine Materie nur Geist! Am Grab mein Freund ich sehe Dich ich spüre Deine Berührung spüre Dein Leben, das einmal war, sehe Deinen Tod vor meinen fahlen Augen sehe Deinen Tod!

Wirklich Sein?

Bin ich denn wirklich oder bin ich nur ein Geist? Ich kann es nicht ermessen! Ich weiß es nicht! Die anderen werden sagen ich lebe doch! Dies ist es, was ich mich frage: Lebe ich noch? Bin ich kein Geist? Und die Frage ist tief in mir und kommt nur selten zum Vorschein. Doch dann erkenne ich das wahre Wesen, welches in ihr steckt. Die mich fragen, das bin ich selbst. In einem Zwiegespräch, das ewig dauert. Ich bin es selbst, der mit sich spricht, mit sich lacht und weint und mit sich lacht und weint. Bin ich denn wirklich oder bin ich nur ein Geist? Ich kann es nicht ermessen! Ich weiß es nicht! Die anderen werden sagen ich lebe doch! dies ist es, was ich mich frage: Lebe ich noch? Bin ich kein Geist?

Weltenflucht

Begehe Weltenflucht - begehe Weltenflucht begehe Weltenflucht - begehe Weltenflucht Und es steht geschrieben, das eine Zeit kommt in der die Menschen nicht wissen - was ist ein Gott? und es steht geschrieben, das jeder Mensch vergißt zu achten des anderen Leben - zu achten des anderen Ichs Es ist die Weltenflucht - begebe dich dort hin und entfliehe deinem Geist - verlasse diese Welt Verlasse Dein Sein - begehe Weltenflucht begehe Weltenflucht - begehe Weltenflucht begehe Weltenflucht - begehe Weltenflucht Die Welt verändert sich so rasch zu rasch für Dich und mich Und es steht geschrieben - das eine Zeit kommt in der die Menschen nicht wissen - was ist ein Gott? Es ist die Weltenflucht - begebe Dich dort hin und entfliehe Deinem Sein - begehe Weltenflucht begehe Weltenflucht

Traum vom Leben

Der Mond scheint dunkel auf mich herab mein Lebenslicht beginnt zu erlöschen träumte ich den Traum vom Leben dachte an die schönen Momente jener Zeit Träumte von Dir verliebte mich in den Traum und war eins mit Dir Die Welt ist so anders, wenn man traumt man vergisst all das Gute und all das Böse träumte ich den Traum vom Leben ...

Kelch der Trauer

Kelch der Trauer Und langsam wandle ich vergesse Dich vergesse alles langsam wandle ich vergesse Dich vergesse alles Sehe Dich so wie Du bist als Schatten meines Ichs der mir nun folgt Der Kelch der Trauer ich muss ihn trinken der Kelch der Trauer ich trinke einen Schluck Der Kelch der Trauer ich muss ihn trinken der Kelch der Trauer ich trinke einen Schluck Und langsam wandle ich vergesse Dich wandle hinab in das Reich der Finsternis Und langsam wandle ich vergesse Dich vergesse alles vergesse mich Es ist der Kelch der Trauer es ist der Kelch der Trauer süß schmeckt der Saft, der in ihm ruht geboren wird und sterben tut Es ist der Kelch der Trauer es ist der Kelch der Trauer es ist der Kelch der Trauer Und leise wandle ich hinab zu suchen Dich zu suchen Dein Wesen zu vergessen Dich zu vergessen das, was einmal war zu vergessen uns und unser Leben zu vergessen uns Zu trinken aus dem Kelch zu schmecken das süße Nass zu trinken aus dem Kelch der Trauer zu trinken aus dem Kelch der Trauer zu trinken aus dem Kelch der Trauer

Medusa

Sah Ich Dich nach langer Zeit. War zu sterben bereit War zu sterben bereit. Wünsche vergehen - erfüllen sich nie - bleiben unausgesprochen. Man vergißt so rasch. Sah ich Dich nach langer Zeit War zu sterben bereit War zu sterben bereit. Sah ich Dich ganz in schwarz. War zu sterben bereit. War zu sterben bereit. Man vergißt so rasch. Ich vergaß so rasch den Rausch mit dir. Mit Deinem Körper, den ich vermißt. Ich vergaß so rasch den Rausch mit Dir. Den ich nie erleben werdt und nie sehen werdt.

Alles oder Nichts

Ich bin nicht wirklich bin doch kein Geist bin doch nur Schatten und bin allein Ich bin nicht wirklich bin doch kein Geist bin doch nur Schatten und bin allein Ich bin das Licht das fahle Gesicht das spiegelt sich in kaltem Licht Ich bin das Nichts das fahle Ich im kalten Licht erhellt es mich Ich bin nicht wirklich bin doch kein Geist bin doch nur Schatten und bin allein Ich bin nicht wirklich bin doch kein Geist bin doch nur Schatten und bin allein Ich bin das kalte Licht das leuchtet in Dein Gesicht das zieht die Spuren tief und läßt Gebilde schief Ich bin das schwarze Ich das schwimmt in tiefem Nichts und ist im Sternenlicht ein Bildnis des kalten Lichts Ich bin nichts Ich bin nicht wirklich bin doch kein Geist bin nur ein Schatten auf kaltem Eis Ich bin nicht wirklich bin doch kein Geist und sehe Dich nur ganz allein Ich bin nicht wirklich bin nur ein Licht das Kälte gibt und Wärme nimmt Ich bin nichts und bin doch alles Ich bin nichts und bin doch alles

Explizit Einsam

Es steht geschrieben auf geheiligtem Grund dieses ist das Messer zu töten Deinen Geist zu töten Dein eigenes fremdes Wesen zu töten Deinen Geist Dein Tod mein Freund bleibt Dir nun allein eXplizit einsam wirst Du jetzt sein Dein Tod mein Freund bleibt Dir auf ewig eXplizit einsam wirst Du jetzt sein und an Deinem Grab wirft nur einer eine schwarze Rose eine Rose der Erinnerung an Dich und selbst die Kerzen, die Deiner zum Gedenken glühten vergehen nun in mattem Licht in mattem Licht Es steht geschrieben auf geheiligtem Grund dieses ist das Messer zu töten Deinen Geist zu töten Dein eigenes fremdes Wesen zu töten Deinen Geist eXplizit einsam dein Leben ist verwirkt eXplizit einsam die Zeit ist nun da eXplizit einsam Dein Leben ist nun vorbei eXplizit einsam zum Sterben bereit

Unschein

Nebelschwaden ziehen entlang umschleichen meine Beine schließen meinen Körper ein ganz und gar ein ein kalter Hauch umschleicht meinen Körper ich tauche tiefer in das Nichts der Hauch dringt in mich raubt mir den Atem ich sehe nichts und niemand ein Gefühl der Berührung an meinem Körper ich drehe mich da ist nichts was ist es das mich berührt was ist es das meine Hand jetzt hält die Nebenschwaden ziehen weiter verlassen mich verflüchtigen sich so schnell die Berührung ist verschwunden selbst das Gefühl ist hinfort ich fühle nicht mehr deine Nähe im Nichts - ich bin im Nichts im bin hier - hört mich jemand in meinem Nichts ich bin im Nichts - ich bin hier hört mich denn niemand in meinem Nichts ich folge der Spur des Nebels er zieht mich magisch an ich spüre ihn - ich will dort hin unschein gib mir die Kraft und die Herrlichkeit deiner Ewigkeit gib mir alles und nichts

Das nie vergeht

Ich sehe dich und deine Schönheit die nicht vergänglich ist und hell mir scheint deine Schönheit unwiderstehlich mich lässt vergessen jene Nacht Und spürte ich dein Blut in meinen Adern und fühlte deine Wärme in mir und sah dein Leben schnell entweichen von dir zu mir Ich sehe Dich und Dein Bildnis, dass nun die Ruhe fand, welche es sich wünscht Unsterblich sind wir beide auf das die Zeit nie enden wird Unsterblich vereint im Geiste im Sein im Denken im Fleisch Und spürst auch Du mein Blut wie es sich sehnt nach Deinem Fleisch Geh und wandere sorge Dich nicht verlasse meine Körper mein Ich

SIeben Schritte

Zurück von den Sternen blicke ich in leere Augen ohne Sinn und Ziel Sieben Schritte zum Grab jeder Schritt dem Abgrund sieben Schritte zum Grab und keine Hand die mich hält ist da Langsam durchschreite ich meine Vergangenheit suche nach der Zukunft und fand den Tod und fand den Tod Entrückt von der Welt der Schatten suche ich meinen Weg Schritt um Schritt und fand den Abgrund meiner selbst und fand den Abgrund meiner selbst Glocken läuten leise im Wind meines Lebens verheissen die letzte Antwort sie lautet: der Tod Sieben Schritte zum Grab jeder Schritt dem Abgrund nah sieben Schritte zum Grab und keine Hand die mich hält ist da Sieben Schritte zum Grab jeder Schritt dem Ende nah sieben Schritte zum Grab und keiner ist mehr da


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Alle Gedichte wurden verfasst von Andreas J. Ohle
(1992-2013). Eine Verwendung der Texte ausserhalb
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