SONGTEXTE



Immanenz (2017)

Format: Album Download Stream
(Youtunez/Manufaktur)

Beschreibung Songtexte Download


Irrelevant

Laub fällt zu Boden auf mein Haupt ich spüre den Hauch des Todes Er umfängt mich sanft Er schließt mich ein Er gibt mir Hoffnung auf ein schönes Ende Irrelevant zu leben Irrelevant zu sein Irrelevant zu leben Irreleveant zu sein Es ist Laub süßich duftendes Laub das mich bedeckt und freudig macht Die Stille wird kommen Die Stille ist hier Vergessen ist das Jetzt das Damals Vergessen all die Menschen gekreuzter Wege gekreuzter Wege gekreuzter Wege Irrelevant Irrelevant Alles irrelevant Alles irrelevant Alles egal alles unwichtig alles

Diese Welt

Diese Welt Diese Welt ist mein! Ich steh am Abgrund und schau hinab ich sehe nur die Leichen vergangener Tage Ich lasse mich fallen immer tiefer in den Abgrund und sehe nur die Leichen vergangener Tage Diese Welt Diese Welt Diese Welt ist nicht mein nicht mein Ich sehe hinab in die dunkle Zeit ans Ende des Lichts ans Ende des Raums ich schau hinab Immer tiefer immer weiter immer tiefer immer weiter weg von diiser Welt Denn diese Welt diese Welt ist nicht mein nicht mein Diese Welt ist nicht mein niemals mein Ich bin kein Teil mehr des Ganzen dieser Welt dieser seltsamen Welt Ich verliere mich in dem Gedanken zu sein wie die anderen zu denken wie die anderen zu fühlen wie die anderen zu leben wie die anderen Doch diese Welt diese Welt ist nicht mein Diese Welt ist nicht mein niemals mein

Von dem das Licht war

Wir lebten in der Finsternis uns war so kalt wir sahen nie die Sonne und fürchteten den Wald Du und ich wir werden eins Du und ich wir stehen zusammen aus der Dunkelheit ins Licht ins Licht Wir sahen uns das erste Mal und spürten tiefe Wärme wir fühlten uns so hoch wie nie nah bei den Sternen Siehst Du das Licht Es leuchtet in grellen Farben Siehst Du das Licht es leuchtet auch für Dich Du und ich Du und ich für immer Du und ich Du und ich für immer für immer im Licht Du und ich Wir lebten in der Finsternis uns war so kalt wir sahen nie die Sonne und fürchteten den Wald

Alles muss enden

Und ich weiss die Zeit muss enden und ich weiss es geht vorbei Und ich weiss alles muss enden und ich weiss es geht vorbei Unsere Zeit geht vorbei unser Leben ist gelebt unserer Träume sind geträunmt unsere Gefühle alle gefühlt und ich weiss die Zeit muss enden und ich weiss es geht vorbei und ich weiss alles muss enden und ich weiss alles geht vobei alles geht vorbei alles geht vorbei alles geht vorbei dieses ist die Zeit die uns bleibt dieses ist das Leben das wir noch leben dieses ist Gefühl das wir noch fühlen dieses ist der Traum den wir noch träumen

Unter einem fremden Mond

Blässe weicht in dein Gesicht dein fahles Bild vergeht schwach uns leise unter einem fremden Mond einem fremden Mond alles sieht anders aus alles ist fremd nichts ist vertraut nichts ist hier wie es scheint unter einem fremden Mond unter einem fremden Mond da bist Du da stehst Du vor mir da bist Du im blassen Licht verführerisch und anmutend dein Anlitz leuchtet mir in der Dunkelheit diese Nacht gehört uns diese Nacht ist für uns gemacht in dieser Nacht soll es geschehen alles mit uns geschehen wir berührten uns wir küssten uns wir liebsten uns unter einem fremden Mond unter einem fremden Mond dein Bild vergeht Blässe weicht in dein Gesicht unter einem fremden Mond sind wir zu zweit zu zweit

Traumstaub

und die Menschheit ist vergessen nichts ist übrig nichts existent wir zerstörten uns und unsere Welt führten Kriege nur für Geld lebten ohne Sinn und Ziel dies war alles viel zu viel ich suche dich doch Du bist fort wie jeder andere von diesem Ort nur Geister blass und schwach stehen stumm und starr schaun auf mich herab Traumstaub ich streu ihn in meine Augen damit ich die Welt nicht seh damit ich diese Welt nicht mehr seh nie mehr seh Überall sind Ruinen alles ist zerstört das Leben ausgelebt vergessen wie die Zeit und immer noch suche ich Dich hoffe Dich zu finden bin verzweifelt schwach und krank Traumstaub ich steu ihn in meine Augen damit ich die Welt nicht seh damit ich diese Welt nicht mehr seh nie mehr seh Die letzte Schlacht ist längst geschlagen die Opfer sind wir selbst jeder einzelne von uns jeder einzelne von uns ich suche immer noch hoffe weiter auf Dich doch es fällt mir schwer so schwer die Kinder haben aufgehört zu lachen

Stilles Verlanen

Der Tod wandelt oft in vielerlei Gestalt in bunten Farben nähert er sich uns umhüllt uns mit seinem prunkvollen Gewand umschmeichelt uns und verführt uns nun ist es an der Zeit ich lege mich in mein Grab ich beginne zu schlafen zu schlafen und lausche den Rufen der Kinder der Nacht samtfarbenes Oxygen schleicht sich ein zersetzt meinen Geist für immer meine Schreie verhallen im Rauch der Zeit ungehört und unerwidert liege ich hier und die Zeit vergeht vergisst das Jetzt und Hier ein dunkler Pfad der süßlich mich verzaubert der Tod ist nah faulend das Sein Du bist nicht da Doch nur eines wird sein das mir Hoffnung gibt ich sehe deinen Schatten deinen Schein vorüberziehen an meinen Sein an meinem kargen Sein

Metamorphose

Sterne so grell am Himmel die Sonne längst aufgegangen Dein Leben ist bizarr Dein Wirken ist vergänglich Deine Existenz nicht messbar Du zersetzt Es ist deine Metamorphose betäube Dich und deinen Geist falle in das Land der Träume aus dem es kein Entrinnen gibt ein Zustand zwischen Raum und Zeit sich fallen lassen träumen sich fallen lassen und wieder träumen Allein der Tod schreckt dich weckt Dich zu neuem Leben allein der Tod allein der Tod allein der Tod allein der Tod Was ist die Zeit? Was ist der Raum? Was ist ein Gott und was bist Du? Allein der Tod schreckt Dich!

Brot und Spiele

Lausche ungeahnten Klängen einer fremden Zeit Musik in deinen Ohren die hörbar fremd doch wirklich scheint Brot und Spiele die Kunst zu leben die Kunst zu überleben nur Musik mag es begreifen das uns da hindert am Suizid unseres Gleichen Brort und Spiele der Gedanke wird gedämpft zu verzückenden Klängen die schrill sich zieren und zärtlich uns umschließen Brot und Spiele die Kunst zu leben die Kunst zu überleben Beort und Spiele die Opfer sind gewählt es ist es was das Volk verlangt Brort und Spiele Blut muss fliessen von eisiger Hand Brot und Spiele Brot und Spiele man ergötzt sich am Leid des anderen aller Jubel steht den Armen zu Brot und Spiele doch sind sie selbst schon das Opfer

Element im Wandel

Es ist still der Wandel kaum zu hören und doch es geschieht bald schon ist es soweit bald schon soweit Element im Wandel Atome zerfallen bilden neue Strukturen werden andersartig und fremd Element im Wandel Element im Wandel das Element im Wandel wir der Schmetterling sich entpuppt so zeigt es auch sein wahres Gesicht das Element im Wandel es bleibt nicht wie es wahr es ändert sich alles das Element im Wandel es ändert sich alles das Element im Wandel alles ändert sich alles ändert sich Element im Wandel


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Alle Gedichte wurden verfasst von Andreas J. Ohle
(1992-2017). Eine Verwendung der Texte ausserhalb
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