TEXTE


Prolog (1993)

Format: Album CD-R
(Eigenproduktion)
Beschreibung Texte


Prolog

Als der Mensch aus dem Paradies vertrieben ward, erkannte er die dunkle Seite seines Seins. Haß breitete sich über die Stämme aus und das Leben ward zur Qual geworden. Das Leben, das Sterben, die Geburt, der Tod. Unendliches Sein. Vergangene Illusion. und das Leben ward zur Qual geworden. Das Leben ward zur Qual geworden.

Alles Lüge

Düsternis und was kommt dann? Düsternis und was ist? Düsternis was kommt danach? Und was ist dann? Was ist jetzt? Was wird sein? Ein Leben voller Pein! Alles Lüge. Düsternis und was kommt dann? Düsternis was ist danach? Was ist jetzt? Was wird sein? Ein Leben voller Pein! Alles Lüge. Es ist alles eine Lüge. Es ist alles eine Lüge. Eine Lüge. Alles Lüge. Was wird sein? Ein Leben voller Pein. Düsternis und was kommt dann? Düsternis und was ist dann? Was ist jetzt? Was wird sein? Ein Leben voller Pein. Voller Kummer. Voller Lügen.

Dein Weg ist mein

Dein Weg ist mein und nicht sein. Folge meinen Schritten und folge meinem Pfad. Dein ist mein und nimmermehr sein. Folge meinen Schritten in dieses Grab. Dein Weg ist mein. Dein ist mein und nicht sein. Vergesse Dich und Deine Zeit. Folge meinem Pfad in dieses Grab. Dein Weg ist mein. Vergesse Dich und Deine Zeit. Dein ist auf immer mein und niemals sein niemals sein. Folge meinen Schritten. Folge meinem Pfad. Suche mein Grab. Suche mein Grab. Dein ist mein und nimmermehr sein. Vergesse Dich und Deine Zeit. Folge mir in dieses Grab. Komm und folge mir. Folge mir! Dein Weg ist mein. Dieses ist Dein Grab. Dein ist mein und niemals sein niemals sein. Dein ist auf immer mein. Dein Weg ist mein.

Ohne Dich

Ich spüre Deinen Atem. Ich spüre Deinen Hauch. Das Leben ist so grausam. Das Leben ist so laut. Ich fühle Deine Finger. Ich fühle Deine Hand. Dein Weg er ist so schrecklich. Mein Weg er ist so lang. Ohne Dich. Ohne Dich ist die Welt nur ein Schein. Ohne Dich so soll es sein. Ich sehe Deinen Körper. Ich sehe Deine Haut. Die Nacht sie ist so gräßlich. Die Nacht sie ist so grau. Ich höre Deine Schmerzen. Ich höre Deinen Schrei. Am Tag ist es so düster. Am Tag ist es vorbei. Am Tag ist es vorbei. Ohne Dich. Das Lachen. Ohne Dich. Das Weinen. Ohne Dich. Der Schmerz. Ohne Dich. Der Schmerz. Ohne Dich. Ich spüre Deinen Atem. Ich spüre Deinen Hauch. Das Leben ist so grausam. Das Leben ist so laut. Ich fühle Deine Finger. Ich fühle Deine Hand. Mein Weg er ist so schrecklich. Mein Weg er ist so lang.

Letzte Erkenntnis

Ich lebe nicht bin nicht existent bin nicht da.

Momente der Liebe

Der Puls der Zeit schlägt langsam zu langsam in Dir und mir. Seine Schläge verhallen leise Momente der Liebe im Wissen um Haß verführen uns täglich ganz. Das Spiel des Lebens bereitet Freude bereitet Leid zuviel Leid. Der Ernst der Situation erschafft uns. Momente der Liebe im Wissen um Zorn beglückten uns so lange schon. So lange schon! Die Figur der Schönheit ließ uns vergessen, ließ uns nicht wissen jene Tat. Das Bild der Freiheit hielt uns zusammen hielt uns fest zu fest. Momente der Liebe im Wissen um Schmerz verzückten uns und unser Herz und unser Herz. Der Zwang der Vergangenheit bereitet uns vor auf den goldenen Weg durch das schwarze Tor. Die Bedeutung der Gegenwart bringt uns Rätsel der Zukunft hervor der Zukunft hervor.

Enttäuscht

Und leise zerfließe ich, vergesse Dich. Vergesse alles. Werde zu einem Tropfen in einem Fluß in einem tiefen Fluß. Enttäuscht. Verletzt und einsam. Explizit Einsam. und leise zerfließe ich. Vergesse Dich. Vergesse alles. Werde zu einem Tropfen in einem tiefen Fluß. Ewiglich einsam und stumm. Ewiglich einsam. Die Zeit ist nah. Mein Ende ist da. Enttäuscht. Verletzt und einsam. Explizit Einsam. Explizit Einsam.

In einem fernen Land

In einem fernen Land Düsternis vergessen macht. Die Kälte schon wieder in meinen Körper dringt. Grausames Spiel, das nie vergeht. Grausames Spiel, das nie vergeht. In einem fernen Land. Blicke ignorierend. Andersartig sein. In einem fernen Land. Blicke wie Messer, die stechen scharf und willig auf mein Fleisch. In einem fernen Land Düsternis vergessen macht. Und wieder die Kälte. Und wieder die Kälte! Es lauert die Zeit. Am Abgrund. Am tiefen Fluß. Am Wegesrand.

Makaber

Gequält! Geschändet! Gebrandmarkt! Gequält! Geschändet! Gebrandmarkt! Makaber. Makaber. Was ist das Licht? Was ist der Tod? Was ist ein Gott? Und was bist Du? Was ist das Licht? Was ist der Tod? Was ist ein Gott? Und was bist Du? Makaber. Makaber. Was ist das Licht? Was ist der Tod? Was ist ein Gott? Und was bist Du? Und was bist Du? Und was bist Du? Makaber

Der Tod

Im dunklen Licht des Sein verbleibt die kalte Asche. Der kühle Hauch empfängt uns sanft und still und sanft und still. Nein, ich will leben nicht sterben. Ich möchte leben nicht sterben. Das Tribunal tritt zusammen fällt die letzte Entscheidung sie lautet der Tod.

Zwei Herzen

Kälte durchflutet meine Adern. Ich spüre Dich allein. Zwei Herzen, die leben, in einem Körper, der stirbt. Blut färbt sich still. Ich höre Dich allein. Zwei Herzen, die leben in einem Körper, der stirbt der stirbt. Zwei Herzen, die leben in einem Körper, der stirbt. Angst bestimmt meinen Puls. Ich sehe Dich allein. Zwei Herzen, die leben in einem Körper, der stirbt.

Zu zweit

Lichtermeere voller Sterne voller Leere voller Wärme. Nichtssagende Zukunft nichtssagende Vergangenheit im Wandel der Kälte des Raums der Zeit. Fahles Farbenspiel der Vernunft des Verstandes des Sein des Sein. Lichtermeere voller Herrlichkeit voller Herrlichkeit. Nichtssagende Zukunft nichtssagende Vergangenheit im Wandel der Kälte des Raums der Zeit. Fahles Farbenspiel der Vernunft des Verstandes des Sein des Sein. Lichtermeere voller Sterne voller Leere voller Wärme. Zu zweit zu zweit zu zweit

Allein

Das Leben ist wie ein Zwang. Im Auf und Ab des düsteren Lichts ziehst Du Deine Kreise. Entfacht Dich der Funke Tag für Tag. Zwingt Dich zum Leben zum Weiterleben durchflutet Deine Adern. Du bist einsam explizit einsam. Du erwachst doch das Trauma bleibt. Es bleibt. Du bist immer noch allein. Allein! Du bist allein explizit einsam mit Dir allein! Tag für Tag. Tag für Tag. Die Sterne sehen schal auf dich herab und Du weißt, es ist vorbei. Du bleibst allein explizit einsam explizit einsam Tag für Tag Tag für Tag Tag für Tag explizit einsam explizit einsam.

Schmerz

Dein Zorn Dein Lachen Es schmerzt so stark.


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Alle Gedichte wurden verfasst von Andreas J. Ohle
(1992-2013). Eine Verwendung der Texte ausserhalb
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